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Wissenstwert

Ratgeber über Flexible Verpackungen

Flexible Verpackungen sind hochwertige Verpackungslösungen aus Kunststoff, Aluminium, Zellulose oder auch Papier und werden hauptsächlich in der Lebensmittel-, Chemie- und Kosmetikindustrie verwendet. Flexible Verpackungen werden sowohl als Primär- als auch Sekundärverpackung eingesetzt. Sie bieten bei Bedarf durch funktionale Barrieren langanhaltenden Schutz vor dem Durchdringen von Sauerstoff und Wasserdampf sowie vor Aromaverlust, Mineralölen und UV-Strahlung.

Folienstärke

Die Folienstärke, oder auch Foliendicke genannt, wird in Mikrometern (µm) gemessen und ist je nach Anwendung ein entscheidender Faktor für die Folienstabilität, den Produktschutz und die Druck- und Veredelungsmöglichkeiten. Folien finden in verschiedenen Bereichen wie Logistik, Verpackungsherstellung oder dem Bau Verwendung. Je nach Anwendung besitzen Folien spezielle Eigenschaften wie:

  • Farbe (weiß, transparent, Naturoptik, Opak),
  • Haptik (matt, glänzend, soft-touch),
  • Stabilität / Reißfestigkeit,
  • Barriere (OTR / WVTR / MOH / UV-Strahlung),
  • Recyclingfähigkeit.

Ein weiterer wesentlicher Faktor ist auch die Folienstärke. Diese wird branchenüblich in drei vereinfachte Kategorien unterteilt: Dünne Folie, mittelstarke Folie und starke Folie. Folgende Tabelle zeigt die entsprechende Klassifizierung der jeweiligen Kategorie:

Bis 25 µm Dünne Folie z. B. Frischhaltefolie
25 – 100 µm Mittelstarke Folie z. B. Riegelverpackung
Ab 100 µm Starke Folie z. B. große Kaffeeverpackung

Über den Autor

Lasse Harder

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