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Wissenstwert

Ratgeber über Flexible Verpackungen

Flexible Verpackungen sind hochwertige Verpackungslösungen aus Kunststoff, Aluminium, Zellulose oder auch Papier und werden hauptsächlich in der Lebensmittel-, Chemie- und Kosmetikindustrie verwendet. Flexible Verpackungen werden sowohl als Primär- als auch Sekundärverpackung eingesetzt. Sie bieten bei Bedarf durch funktionale Barrieren langanhaltenden Schutz vor dem Durchdringen von Sauerstoff und Wasserdampf sowie vor Aromaverlust, Mineralölen und UV-Strahlung.

Monomaterial

Ein Monomaterial im Kontext der flexiblen Verpackung, bezeichnet ein Material das primär aus einer Kunststofffamilie hergestellt wird – typischerweise PE- oder PP-basiert. Als gängige Design-for-Recycling-Faustregel gilt ein Aufbau dann als „mono“, wenn mindestens 90 Gewichts-% des Gesamtgewichts aus dem Zielpolymer bestehen. Der Restanteil darf aus Druckfarben, Klebstoffen oder dünnen Funktionsschichten wie Barrierefolien bestehen – sofern diese den Recyclingstrom nicht beeinträchtigen.

Gängige Monomaterialien:

  • Mono-PE duplex: MDO-PE / PE-EVOH-PE (COEX-PE mit EVOH <5%)
  • Mono-PP triplex: OPP/OPPmet/CPP

Monomaterial vs. Monofolie

Der Begriff Monofolie beschreibt die konkrete Bauart einer einzelnen Folie. Monomaterial beschreibt dagegen die Materiallogik eines mehrschichtigen Folienverbundes, welcher überwiegen aus einer Polymerfamilie besteht.

Beispiele:

  • Monofolie: Einzelne PE-Folie
  • Monomaterial: Kaschierverbund aus MDO-PE-Folie und extrudierte LDPE-Folie

Quellen Stand 23.01.2025:

  • CEFLEX – D4ACE Guidelines;
  • RecyClass – Natural PE Flexible Films
  • Innoform

Über den Autor

Lasse Harder

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